TEMIS BESANÇON: Technologiepark für Mikrotechnik und Wissenschaft

FranzösischEnglischDeutsch
Sie sind hier : Home > Sich niederlassen > TEMIS INNOVATION > Umwelt
Suchen
Standort: JC.Augé

TEMIS INNOVATION - Politik der Hohen Ökologischen Qualität


ÖKOLOGISCHES BAUEN

HARMONISCHE VERKNÜPFUNG VON GEBÄUDE UND UMGEBUNG
Fester Bestandteil der landschaftlichen Erschließung

> Das Grün als lebendige Komponente des Bauwerks

  • In welcher Form auch immer, ist Vegetation ein unentbehrliches Element für das Gleichgewicht der Ökosysteme, in denen wir leben.
    Durch die höhere Sauerstoffproduktion und CO2-Aufnahme tragen Grünflächen zur besseren Luftqualität bei.
  • Die Begrünung erlaubt es, undurchlässige Flächen zu reduzieren und so eine Überlastung der Netze zu verhindern. - Im Rahmen des Projekts ist sie ein Blickfänger und sorgt für ein angenehmes äußeres Erscheinungsbild.

> Alle Technikräume wurden an speziellen Stellen im Dachgeschoss untergebracht und ästhetisch sowie akustisch - ohne sichtbare Ausgänge - nach Außen schutzverkleidet. Bei Bedarf finden Technikräume im Freien an einer vorgesehenen Stelle auf der Terrasse Platz. Die Stelle wird mit Lüftungsmauerwerken umgeben.

DIE BESTE WAHL FÜRS BAUEN: NATÜRLICHE MATERIALIEN

  • gebrannter Ton
  • Holz
  • leicht wiederverwendbare Stoffe: verzinkter Stahl, Aluminiumverkleidung

> Lange Lebensdauer
Die verwendeten Stoffe brauchen keine besondere Wartung.

> Umgebungsfreundliche Baustelle
Die Baustelle wurde so organsiert und geplant, dass Belästigungen durch Abfall, Sicherheitsbeeinträchtigung der Nachbarn und Lärm reduziert werden. Es werden vorrangig Materialien benutzt, die wenig Abfall oder wiederverwendbaren Abfall verursachen.

> Baustelle im Einklang mit Qualitätsanforderungen
Die Umwelt- und Umgebungsanforderungen der Baustelle richten sich nach den einschlägigen Gesundheits-, Verhütungs- und Sicherheitsvorschriften.

> Die Zielsetzung dabei ist:

  • Begrenzen der Belästigung für die Nachbarschaft unter anderem in Bezug auf Lärm, Staub und Erscheinungsbild gegenüber dem Publikum des aktiven Gymnasiums
  • Begrenzung des Gesundheitsrisikos für die Bauarbeiter
  • Vermeidung von Baustellenverschmutzung (pflanzliche Entschalungsöle, Abwasservorbehandlung vor Entsorgung in die natürliche Umgebung, Absetzen der Betonschlämme, Vereinbarung mit der Gemeinde betreffend Anschluss an das Versorgungsnetz usw.)
  • Bauabfallvermeidung und Abfallsortierung im Einklang mit den Zielen des Gesetzes vom Juli 1992

Gemäß Gesetz vom Juli 1992, das seit Juli 2002 zwingend ist und eine Deponieentsorgung für nur nichtverwertbare Restabfälle vorschreibt - und um Zusatzkosten in diesem Zusammenhang zu vermeiden - wurde eine Abfallsortierung direkt nach der Ausfahrt aus der der Baustelle eingerichtet.

ÖKOLOGISCHES MANAGEN
ENERGIELENKUNG

>Heizung:
Das Gebäude wurde mit besonderem Augenmerk auf Wärmebrücken ausgelegt: Das Prinzip, das Gebäude von Außen, unter der Verkleidung zu isolieren, hat hierzu weitgehend beigetragen.
Es wurde Doppelverglasung mit niedrigem Emissionsgrad und Argonfüllung verwendet.
Die Räume mit hohem Lufterneuerungsbedarf werden mit zentraler Hochwirkungs-Be- und Entlüftungsanlage ausgestattet.

>Kühlung / Klimatisierung:
Für das Gebäude wurde eine wärmedynamische Studie durchgeführt, um die Temperaturentwicklung entsprechend Klimabedingungen vor allem im Sommer zu ermitteln.
Dank seiner Auslegung besitzt das Gebäude eine große Trägheit, zu der sich leistungsstarke Verglasung, Sonnenschutz sowie ein System zur Nutzung der thermischen Trägheit des Bodens gesellen. Damit wird der Klimatisierungsbedarf in Räumen, in denen der Prozess mit seiner Zufuhr die Einhaltung strenger Vorgaben erforderlich macht, begrenzt.
Beim Installieren des Systems im letzten Sommer konnte man eine Lufteintrittstemperatur messen, die um 4 bis 5° niedriger als die Umgebungtemperatur war.

>Beleuchtung:
Tageslicht wird in Räumen, die es gestatten, bevorzugt, so auch in Treppenhäusern und gemeinschaftlich genutzten Gebäudeteilen.
Für sparsameren Energieverbrauch und im Einklang mit der Verordnung NRT 0402 betreffend die neue thermische Regelung wurde für die Raumbelechtung verbrauchssenkendes Material vorgeschlagen:

>Leistungsstarke Leuchten:

  • Einbau-Leuchtstofflampen mit Rasterleuchte mit hohem Wirkungsgrad und sehr geringer Leuchtdichte
  • Ausrüstungen, die es erlauben, die erforderliche Anzahl bei gleichem Komfort, aber niedrigerem Verbrauch zu justieren

>Leuchtstoffröhren mit hoher Effizienz:

  • neue Leuchtstoffrohr-Generation
  • kleinerer Durchmesser und reduzierte Leistung (14 W statt 18 W bei gleichem Wirkungsgrad)
  • Lebensdauer bis 20.000 Stunden bei gleichbleibendem Lichtstrom

>Elektronische Vorschaltgeräte:

  • sorgen für sofortiges Aufleuchten und den Entfall des Starters, der Störungen durch den erzeugten Lichtbogen bewirkt
  • arbeiten ohne störende magnetische Felder, die sonst von der Drosselspule der herkömmlichen Vorschaltgeräte ausgestrahlt werden und die Labortätigkeiten beeinträchtigen (Mikroskopie und Spektrometrie)
  • erhöhen die Lebensdauer der Lampen

>Beleuchtungssteuerung entsprechend Aufenthaltsfrequenz in den Räumen und Tageslichtstärke:

  • Steuerung mittels Anwesenheitssensor, verknüpft an eine Fotozelle zur Einwirkung auf die Stärke der künstlichen Beleuchtung entsprechend Tageslicht
  • Fernbedienung zur Manipulation des Automatikbetriebs bei Bedarf
  • Systemlösung für einen Energieverbrauch, der auf das notwendige Maß zu jeder Tageszeit begrenzt ist

>Fazit:
Mit den gewählten Lösungsvorschlägen wird eine Ersparnis von ca. 70 % beim Energieverbrauch für die Beleuchtung erzielt.

WASSERWIRTSCHAFT / REGENWASSERMANAGEMENT:

Gemäß einschlägigen hydrogeologischen Gesetzvorschriften ist die Versickerung von Niederschlagswasser untersagt, weshalb es in einer großen Vorrichtung unter dem Parkplatz aufgefangen wird. Von da aus wird es mit einer Hydraulikpumpe abgeführt, wobei die Einleitung ins öffentliche Netz streng gergelt ist (Studie in Zuammenarbeit mit den Wasserstellen der Stadt Besançon).

ABFALLMANAGEMENT

Angemessene und natürlich belüftete Müllräume wurden für die Abfallsortierung eingerichtet und bilden zusammen mit den Vorrichtungen am Rand des Parkplatzes eine globale Abfalllösung.

WARTUNG UND INSTANDHALTUNG

  • Von der Konzeption an wurde auf hochwertige Materialien gesetzt: vor allem bei der Fassadenverkleidung: gebrannte Tonziegel, Aluminium, verzinkter Stahl - es ist keine besondere Wartung nötig.
  • - Die gemeinsam genutzten technischen Anlagen finden auf der Terrasse Platz, wo sie leicht zugänglich sind (inklusive Lastenaufzug).
  • - Zähler werden für die Versorgungsmedien installiert, einerseits für Analysen und Lenkung des Verbrauchs, andererseits für die Aufteilung der Neben- und Betriebskosten und damit die Nutzer ihren Verbrauch laufend kontrollieren können.

ELEKTRIZITÄT:

  • Die Lösungsvorschläge tragen zur Senkung der Wartungskosten bei (erhöhte Lebensdauer der Leuchtstoffröhren).
  • Im Projekt ist ebenfalls eine abschreckende Außenbeleuchtung vorgesehen, die bei der Vorbeugung böswilliger Beschädigungen helfen soll.
  • Komplette Unterlagen mit Wartungsvorschlägen jedes Bauunternehmens wurden dem Bauherren übergeben.

AKUSTISCHER KOMFORT

Grundsätzlich umfassen die Räume abgehängte Decken zur Schalldämmung.

OPTISCHER KOMFORT

Natürliche Beleuchtung für optimalen Komfort und Optimierung der Energiekosten.

SANITÄRE BEDINGUNGEN UDN LUFTQUALITÄT

Die gewählten Lösungen für sparsamen Energieverbrauch sind mit der Luftqualität durchaus vereinbar: Die technischen Anlagen sind für eine Lufterneuerung entsprechend Bedarf und Aufenthalt sowie energiekostensparend ausgelegt. In keinem Fall wurde ein Parameter zum Nachteil des anderen bevorzugt.
Die Lage und die Installation der Luftein- und austritte erfüllen die diesbezüglichen Anforderungen sowie Vorgaben zum olfaktorischen Komfort.

 

Veranstaltungskalender

Ein Hotel in Temis

das erste Hotel "Jean-Pierre Papin"

Von Grund auf neu

das Internationale Aufenthaltszentrum

SOPHYSA

SOPHYSA lässt sich in TEMIS nieder

Zentrum für Mikrotechniken

wachsende Dynamik

Projekte

Mikro- und Nanotechnologien für längeres und besseres Leben

Information - Vermarktung

SEDD 6 rue Louis Garnier 25000 BESANÇON Tél. 33(0)3 81 41 46 55 Fax. 33(0)3 81 41 46 51 Numéro vert : 0 800 800 830 Maill. g.petrement@sedd25.fr

TEMIS

Leitung Temis Innovation - Maison des Microtechniques 18, rue A. Savary 25000 BESANÇON Tél. 33 (0)3 81 50 46 95 Fax. 33 (0)3 81 53 21 75 Mail. jean-pierre.garnier@temis.org